Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

In der vergangenen Saison musste Thomas Müller das erste mal in seiner noch jungen Karriere damit leben, dass er nicht mehr gesetzt ist. Auf seiner Position im offensiven Mittelfeld scheint Toni Kroos die erste Wahl des Trainers zu sein, auf dem rechten Flügel Arjen Robben. Besonders das Zusehen im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid bereitete dem 22-Jährigen große Schmerzen. Ein Abschied möchte Müller daher nicht komplett ausschließen.

„Ich muss sagen: Das war eine Situation, wie sie bisher noch nicht vorgekommen ist. Daran hatte ich ernsthaft zu knabbern. Wenn man in den großen Spielen nicht mitwirken darf, ist man erst einmal enttäuscht und sauer“, sagt Müller jetzt in der aktuellen Ausgabe von „Sport Bild“. Wie das Branchenblatt berichtet, soll nun Inter Mailand die Fühler nach dem Bayern-Profi ausgestreckt haben. „Wie zuvor bei Chelsea hält mich mein Management bei Angeboten vor dem Turnier total raus. Ich habe jetzt eine EURO zu spielen. Darauf konzentriere ich mich ohne Wenn und Aber“, so Müller weiter.

Klingt nach einem Bekenntnis zu seinem Verein, wäre da nicht der Zusatz: „Grundsätzlich weiß ein jeder, dass ich das Bayern-Wappen nicht nur auf der Brust trage, sondern dass der FC Bayern schon immer mein Verein ist. Ich habe also nicht zwingend Abwanderungsgedanken. Aber die Situation ist momentan auch nicht gerade so, dass ich sagen würde, ich höre mir das nicht mal an.“ Wie ernst es dem Bayern ist, werde die nächsten Wochen zeigen.

Die Situation für Müller, der noch bis 2015 an den Verein gebunden ist, wird aber nicht einfacher. Da der FC Bayern mit Xherdan Shaqiri einen Spieler für die Position auf dem rechten Flügel verpflichtet hat, zudem Robben unlängst bis 2015 verlängerte, scheint diese Position besetzt. Müller müsste daher in die Mitte rücken, wo Trainer Jupp Heynckes aber auf Kroos setzt. Auf den Publikumsliebling kommen schwierige Zeiten zu…