Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

Am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass Paolo Guerrero den Hamburger SV in Richtung Brasilien verlässt. Dem Vernehmen nach dürfte der HSV für den Angreifer rund fünf Millionen Euro kassieren. Zudem spart man sein Gehalt ein, was bei vier Millionen Euro gelegen haben dürfte. Wohin also mit dem Geld? Investiert man es in Rafael van der Vaart von Tottenham?

Fakt ist, dass das nötige Kleingeld nicht ausreicht, es muss also ein zusätzlicher Investor her. Den hat der HSV mit Michael Kühne. Ihm gehört eine Spedition, er liegt mit rund 8 Milliarden Euro Vermögen auf Platz 7 der reichsten Deutschen. Vor zwei Jahren hatte er Hamburg mit 12,5 Millionen Euro unterstützt, wurde dafür an sechs Spielern beteiligt. Ähnlich könnte es auch bei van der Vaart laufen, der zuletzt verlauten ließ, dass er sich irgendwann eine Rückkehr nach Hamburg vorstellen kann. Mal sehen, ob es so schnell wird.

Van der Vaart kann Tottenham verlassen, er kostet in etwa zehn Millionen Euro Ablöse. Ein Summe, die der HSV mit den Kühne-Millionen aufbringen könnte. Denn schon vor einem halben Jahr ließ Trainer Thorsten Fink verlauten, dass er unbedingt einen Spielmacher braucht. Bis jetzt hat den Hamburg noch nicht gefunden. Van der Vaart würde damit genau ins Raster passen, denn der Niederländer spielt am liebsten in der Zentrale.

Fraglich ist nur, ob er mit Tottenham einen Europa-League-Teilnehmer verlassen möchte, um für den HSV zu spielen, der im nächsten Jahr nicht in Europa vertreten ist. Zudem steht Tottenham vor dem Verkauf von Luca Modric. Der kleine Kroate soll von Manchester City und Real Madrid umworben werden. Daher erscheint es fraglich, ob die Engländer sich gleich von zwei Spielmacher trennen werden. Da könnte wohl nur ein paar Millionen helfen…