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Matthias Sammer war wohl die überraschendste Neuverpflichtung des FC Bayern München in diesem Sommer. Der ehemalige Sportdirektor des DFB ersetzte Christian Nerlinger, von dem man sich Anfang Juli trennte. Jens Lehmann, Deutschlands ehemalige Nummer eins, kann an der Verpflichtung nicht viel Gutes finden.

„ Matthias Sammer war ja mal fast beim HSV und hat dann abgesagt. Danach hat er beim DFB verlängert und betont, wie sehr er sich auf die nächsten fünf Jahre freut. Er hat viel von Werten wie Loyalität und all diesen Dingen gesprochen. Und auf einmal werden diese Werte innerhalb von ein paar Stunden anders beurteilt und ausgelegt“, wird er von „BamS“ zitiert, ohne nicht noch einmal nachzulegen: „So wie ich ihn erlebt habe, streitet Matthias Sammer mit den Leuten, die unter ihm sind. Matthias Sammer streitet nicht mit den Leuten, die über ihm stehen.“ Allerdings muss man diese Aussage schon ein wenig in Frage stellen, den bekanntermaßen stritt Sammer auch mit Löw um die U21 in seiner Zeit beim DFB. Dass Bundestrainer Joachim Löw nicht unter Sammer stand, sollte auch Lehmann wissen, auch wenn er nicht direkt involviert war. Ob Sammer nun positive oder negative Effekte für den FC Bayern mitbringt, möchte der Ex-Keeper nicht voraussagen. „Ich bin kein Hellseher, der die Zukunft voraussagen kann. Ich kann einige Personalien beurteilen, weil ich die Leute gut kenne und teilweise jahrelang mit ihnen zusammengearbeitet habe“, zitiert ihn die Zeitung weiter. Was Lehmann nun zu solchen Aussagen getrieben hat, ist offen. Freunde scheinen die beiden allerdings nicht zu sein.

Indes hat der FC Bayern bereits den ersten Titel der Saison eingefahren, im Supercup besiegte man den deutschen Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund mit 2:1. Die Tore für die Münchner schossen Mario Mandzukic und Thomas Müller in der ersten Hälfte, im zweiten Abschnitt kam der BVB durch Robert Lewandowski noch zu einem Anschlusstreffer.