Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

Hinter dem Hamburger SV liegen turbulente Woche, Wochen, in denen man zwischen Jubel und Enttäuschung hin und her pendelte. Für Sportdirektor Oliver Kreuzer ist das aber nur bedingt überraschend. Vor allem das fehlende Geld für neue Spieler hemmt den HSV in seiner Entwicklung.

„Mir war klar, dass der HSV finanziell kein Schlaraffenland ist und es Sparzwänge gibt. Es war kein Transfer drin, der zwei oder drei Millionen gekostet hätte. Aber ich denke, mit den vorhandenen Möglichkeiten haben wir gute Leute hinzubekommen“, sagt Kreuzer im Interview mit der „Bild“-Zeitung. „Den einen oder anderen Abgang hätte ich mir noch gewünscht. Bei Berg ist uns das gelungen, mit Scharner haben wir eine gute Lösung gefunden. Der Aogo-Deal war für uns optimal, er entlastet (rund 3,5 Mio, d. Red.) das Budget extrem.“ Lange nachtrauern möchte Hamburgs Sportdirektor den verpassten Chancen auf dem Transfermarkt aber nicht. Viel mehr richtet er jetzt den Blick in die Zukunft: „Ich möchte mehr Zeit im Nachwuchs verbringen. Ich habe bisher noch kein U17- und kein U19-Spiel gesehen. Und bei der U23 war ich erst ein Mal. Ich möchte die Mannschaften sehen und kennenlernen.“

Kreuzer sieht für die Zukunft enormes Potenzial in der Mannschaft und im Verein. „Ich würde in Hamburg gerne etwas aufbauen“, sagt der HSV-Sportdirektor der Zeitung weiter. „Mit Spielern, die Qualität und Perspektive haben. Wir brauchen eine gute Mischung, wollen aber unser Augenmerk auf junge und entwicklungsfähige Spieler setzen. So hat es Stuttgart einst unter Trainer Magath gemacht. Und auch Dortmund, als sie kurz vor dem Kollaps standen. So etwas kann auch in Hamburg funktionieren.“