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Aufatmen bei den Fans des FC Bayern München: Präsident Uli Hoeneß plant nicht, seine Ämter niederzulegen. Zuletzt forderten dies einige Journalisten und Politiker, nachdem die Staatsanwaltschaft München das Verfahren gegen den 61-Jährigen eröffnete.

„Warum sollte ich? Es gab überhaupt nie einen Grund, denn ich habe die volle Unterstützung der Fans, der Mitglieder, des Aufsichtsrats und des Verwaltungsbeirats“, sagte der Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern dem ZDF. „Ich habe bisher noch niemanden innerhalb des Clubs gefunden, der mich angesprochen hat, ob ich das nicht machen sollte. Es waren immer ein paar Journalisten, denen das offensichtlich nicht passt, dass der Verein und sein Präsident wie eine Eins zusammenstehen“, so der 61-Jährige weiter. Am kommenden Mittwoch steht die erste Jahreshauptversammlung des FC Bayern an. Nach der Steueraffäre wird mit großen Zuspruch für den Präsidenten gerechnet.

Vor Gericht muss sich Hoeneß im nächsten Jahr verteidigen. Er soll vom 10. März an auf der Anklagebank Platz nehmen. Insgesamt sind vier Verhandlungstermine angesetzt, zudem ist die Vernehmung von vier Zeugen geplant. In der vergangenen Woche war Hoeneß von seinem Aufsichtsratsposten bei einer Allianz-Tochter zurückgetreten. Ein Sprecher des Unternehmens führte dabei eine „persönliche Entscheidung“ des Bayern-Präsidenten an.