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Xherdan Shaqiri wechselte vor zwei Jahren zum FC Bayern München. Der Schweizer Nationalspieler schaffte es bislang nicht, sich in die erste Elf zu spielen. Im Sommer wollte er daher den Klub verlassen, um Spielpraxis zu sammeln. Dem schob der Verein einen Riegel vor.

„Ich wollte im Sommer mehr Spielpraxis, das ist bekannt. Wir haben uns mit dem FC Bayern zusammengesetzt und gesprochen. Die Nachricht war klar: Ich müsse bleiben. Das habe ich akzeptiert. Im Winter werden wir uns nochmals zusammensetzen und weitersehen“, sagt Shaqiri der Zeitung „NZZ“. Über die Entscheidung des Vereins sagt er: „Wenn man nicht immer gleicher Meinung ist, ist das nicht immer einfach. Aber ich muss auch in dieser Beziehung professionell sein. Ich bin langfristig an den Verein gebunden, der Verein hat das Sagen. Und wenn er sagt, er wolle mich nicht ziehen lassen und nicht verkaufen, dann ist das ja auch ein positives Gefühl für mich.“

Harte Worte des Spieler, die man in München nicht gerne hören wird. Zumal der kleine Dribbelkünstler auch seine Stimme gegen Trainer Pep Guardiola erhebt, dessen Vertrauen er nicht immer spüren soll: „Das Wichtigste zum Erbringen guter Leistungen ist, einen guten Kontakt zum Trainer zu haben und sein Vertrauen zu spüren. Das war bei mir nicht immer der Fall. Ich brauche dieses Vertrauen und Spiele, um mich zu zeigen und Leistung zu bringen. Deshalb wollte ich im Sommer auch mehr Spielpraxis erhalten. Ich war dafür auch bereit, etwas Neues auszuprobieren.“ Ob Shaqiri sich mit diesen Aussagen einen Gefallen tut, davon kann man wohl nicht ausgehen. Seine Chancen auf mehr Einsatzzeiten werden diese sicherlich nicht steigern.