Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

Der vergangene Samstag war wohl eine der schwärzesten Stunden des FC Bayern München in seiner so ruhmreichen Geschichte. Auch wenn man gegen den FC Chelsea London im Finale der Champions League über 120 Minuten die bessere Mannschaft war, verlor man am Ende im Elfmeterschießen. Eines zeigte das Finale ganz deutlich: Der Mannschaft fehlt es an gestandenen Spielern.

Direkt nach dem Abpfiff verriet Trainer Jupp Heynckes, dass er Probleme hatte, genügend Schützen für das Elfmeterschießen zusammenzubekommen. An dritter Stelle musste sogar Torwart Manuel Neuer schießen, da kein Spieler bereit war, anzutreten. Nun scheint man bei der Suche nach gestandenen Spielern eine Alternative gefunden zu haben: Claudio Pizarro. Der Peruaner verkündete erst am Dienstag seinen Abschied aus Bremen.

Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben möchte, soll Pizarro mit seinem Berater Carlos Delgado schon seit Donnerstag in München sein. Laut „Sky“ ist der Wechsel bereits perfekt. Derzeit wird vor allem darüber berichtet, dass sich beide Seiten auf eine Zusammenarbeit zunächst auf ein Jahr geeinigt hätten. Pizza spielte schon von 2001 bis 2007 beim Rekordmeister. Eigentlich war sich Bayern lange nicht sicher, ob der Peruaner der richtige Mann sei. Doch spätestens seit dem verlorenen Finale ist man zu dem Entschluss gekommen, dass man Matchwinner wie Pizarro gut gebrauchen kann. Pizza gilt mit seinen 33-Jahren als sehr erfahren, hat neben den Bayern und Bremen seine Schuhe auch schon für den FC Chelsea London geschnürt.

Damit scheint auch eine Verpflichtung von Olivier Giroud vom Tisch zu sein. Der 25-jährige Franzose wurde zuletzt von Sportdirektor Christian Nerlinger persönlich beobachtet. Doch aktuellen Meldungen rund um die Allianz Arena zufolge scheint eine Verpflichtung nicht mehr in Frage zu kommen, der Angreifer soll den Ansprüchen des deutschen Rekordmeisters nicht genügen.