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Toni Kroos galt lange als das größte Talent Deutschlands. Mittlerweile ist er über diesen Status hinaus. Doch zum absolute Top-Spieler hat es der zugegeben erst 23 Jahre alte Mittelfeldspieler noch nicht geschafft. Sein Vertrag läuft noch bis 2015, es ist daher an der Zeit, dass er sich Gedanken über seine Zukunft macht.

Gegen Nürnberg saß der 23-Jährige am Wochenende erstmals nur auf der Ersatzbank. Doch anders als man das vermuten dürfte, bleibt Kroos ruhig und hat sogar Verständnis für seinen Trainer Pep Guardiola. „Wir Nationalspieler haben bis Dezember nur drei Wochen, die keine englischen sind. Da müssen wir durchrotieren”, sagt er dem „Kicker“. Zuvor stand der offensive Mittelfeldspieler in allen vier Pflichtspielen in der Startformation. Über den Verhandlungs-Stopp beim FC Bayern ist Kroos zwar nicht verwundert, er erwartet aber, dass der Verein auf ihn zukommt. „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Wer sich im Fußball auskennt, weiß, dass das keine Ewigkeit mehr ist”, so der 23-Jährige. „Ich schaue, dass es sportlich so weiterläuft wie bisher, dann kommt der Rest von alleine. Und wenn der Verein mich behalten will, dann muss er auf mich zukommen und nicht andersrum.”

Kroos wird unter Guardiola einen weiteren Schritt machen müssen. Seine Anlagen sind sicherlich herausragend, doch fehlt es ihm mitunter an der Spritzigkeit und dem Willen, in der Defensive seine Arbeit zu erledigen. Ändert er das, wird er sicherlich beim FC Bayern eine rosige Zukunft haben.