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Verlängert er oder nicht? Die Zukunft von Trainer Pep Guardiola ist noch nicht entschieden. Ex-Bayern Coach Felix Magath meint, eine solche Hängepartie hätte es unter Uli Hoeneß nicht gegeben.

“Guardiola hat sich einen sehr hohen Stellenwert innerhalb des Klubs geschaffen, der sich jetzt auch im Spiel ausdrückt. Er hat mehr Macht, als es jemals ein Trainer bei den Bayern vorher hatte. Ich glaube, das war nur möglich, weil Uli Hoeneß nicht mehr da ist”, sagte Magath in einem Interview mit der FAZ. “Mit Hoeneß wäre das nicht gegangen. Der hätte keinen Trainer so stark werden lassen. Er hat einen Trainer nur akzeptiert, wenn er selbst die Machtverhältnisse bestimmt hat.” Auch Magath hatte darunter zu leiden, immerhin musst er in der Winterpause nach zwei Double-Jahren den Klub verlassen: “Wenn man diese Macht einem Trainer nimmt, spüren die Spieler das sofort. Hoeneß hat das gemacht, indem er die Spieler hochholte in sein Büro und sie sich ausweinen ließ. Und wenn er ihnen dann sagte, da muss ich doch mal mit dem Trainer reden, hat der Spieler schon gewonnen und der Trainer schon verloren.”

Anders sieht das beim Spanier aus, Guardiola habe sich innerhalb des Vereins viel Macht erarbeitet. “Guardiola hat mit dem FC Bayern nicht nur sportlich einen erfolgreichen Weg eingeschlagen, sondern sich intern auch sehr, sehr stark positioniert. Er ist auch Konfrontationen nicht ausgewichen und hat eine Menge erreicht – zum Beispiel, dass der FC Bayern sich von seinem langjährigen Guru, dem Doktor Müller-Wohlfahrt, getrennt hat”, so Magath gegenüber der Zeitung weiter.