Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

Am gestrigen Donnerstag bestritt die deutsche Nationalmannschaft ihr letztes Testspiel vor der EM 2012 in Polen und der Ukraine. Am Ende mühte sich die DFB-Elf zu einem 2:0-Sieg gegen Israel. Vor dem Turnierstart der deutschen Mannschaft nächste Woche wartet noch viel Arbeit auf Bundestrainer Joachim Löw. Vor allem die Sturmfrage muss er klären.

Im deutschen System mit nur einer Spitze ist Platz für einen zentralen Spieler. Löw hat dabei die Entscheidung zwischen Mario Gomez vom FC Bayern München und Miroslav Klose von Lazio Rom. Für Gomez spricht nicht nur seine Bilanz mit 22 Tore in 54 Länderspielen, acht Toren in den letzten zehn Länderspiel-Einsätzen, sondern auch dass er in der abgelaufenen Spielzeit 26 Tore in der Bundesliga geschossen hat. „Die Quote hilft ihm und der ganzen Mannschaft. Es gab schließlich Jahre, in denen Mario unglücklich in der Nationalmannschaft gespielt hat“, sagt Löw nach dem Spiel gegenüber dem „kicker“. „Es ist gut für die Mannschaft, dass sie weiß, dass Miro und Mario immer Tore machen können – egal, wer von ihnen spielt.“

Doch für Klose spricht, dass er besser in das System vom Bundestrainer passt. Der 34-Jährige ist kein reiner Strafraumstürmer, weicht mitunter auch auf die Flügel aus. Zudem ist er technisch besser als Gomez, kann mit dem Rücken zum Tor die Bälle besser verteilen. Während Gomez nach der Partie wortlos in der Kabine verschwand, stellte sich Klose der Presse. „Nummer 1? Nummer 2? So denke ich nicht. Aus dem Alter bin ich raus”, so Klose nach Angaben des „kicker“. Aber: „Mario ist natürlich ein Konkurrent. Aber es ist ein unheimlicher Vorteil, dass wir im Sturm so gut besetzt sind. Der Trainer muss entscheiden, wer von uns spielt.”