Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

Für einige Vereine steht bereits jetzt fest, dass sie im nächsten Jahr gerne am europäischen Fußball teilnehmen wollen. Zwei dieser Bundesligisten wären etwa in Leverkusen und Mönchengladbach zu sehen – namhafte und teure Kader sowie ein sportlich hochwertiges Konzept sollten die Ambitionen unterstreichen. Im direkten Duell der beiden könnte jedoch bereits mancher Traum erst einmal zerplatzen.

Leverkusen überzeugt vom Start weg

Es war vor der Saison nicht ganz klar, was von dem Werksverein zu halten sei. Zwar wurde die letzte Saison herausragend auf dem dritten Tabellenplatz abgeschlossen. Doch gab es hinter den Kulissen wohl mehr Ärger, als es der Öffentlichkeit bekannt war. Insbesondere das Trainerteam Hyypiä/Lewandowski ging anschließend getrennte Wege, wobei der gebürtige Finne Sami Hyypiä nunmehr die Verantwortung für die sportlichen Belange trägt. Seine Taktik indes ging auf: Mit zwei Siegen zum Ligaauftakt manifestierte sich Bayer abermals in der Spitzengruppe der Tabelle. Die hohen Ziele scheinen also gerechtfertigt.

Bundesliga Tabelle Spieltag 2

Die Bundesliga Tabelle nach dem 2. Spieltag: bereits von Beginn an liegen die drei Top Vereine voran, kann Leverkusen über die komplette Saison gesehen mit Bayern und Dortmund mithalten?

 

Überraschend wenig Sand war zudem im Getriebe erkennbar. Leverkusen wirkte in den ersten Begegnungen zwar nur selten einmal dominant, konnte aber Freiburg mit 3:1 sowie Stuttgart mit 1:0 besiegen. Die Defensive steht folglich und der Angriff kommt ebenso seiner Aufgabe nach. So wurden alle Mannschaftsteile im Sommer verstärkt. Spieler wie Roberto Hilbert, Robbie Kruse oder Heung-Min Song gelten dabei aber Leistungsträger der kommenden Monate. Ob sich Bayer aber zu einem echten Anwärter auf die Spitzenpositionen der Liga mausern kann oder ob die ersten Siege nur ein Strohfeuer waren, diese Erkenntnis wird die Zukunft zeigen. Einen wichtigen Wegweiser dürfte dabei die Partie gegen Mönchengladbach darstellen.

Licht und Schatten am Niederrhein

Nicht minder ambitioniert ist die Borussia in die Saison gestartet. Zwar gab man sich offiziell bereits mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden. Angesichts eines Kaders, der im letzten Jahr mit 30 Millionen Euro, sowie in diesem Sommer mit weiteren acht Millionen Euro verstärkt wurde, dürfte dieses Ziel nicht zu halten sein. Gladbach muss früher oder später nach Europa – auch, um seine prominenten Kicker halten zu können. Gerade der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte blieb zuletzt aber außen vor: Luuk de Jong, im Vorjahr für 12,5 Millionen Euro verpflichtet, hütete in den ersten Begegnungen nur die Bank.

Anders sieht es dagegen mit einem Transfer der laufenden Spielzeit aus: Max Kruse, für 2,5 Millionen Euro aus Freiburg erworben, sorgt für reichlich Wind in der Offensive der Niederrheiner. Die Ausbeute war indes bislang nicht ganz optimal. Zwar wurde beim Saisonauftakt in München ordentlich mitgespielt. Die Niederlage konnte beim 1:3 aber nicht verhindert werden. Anders das zweite Spiel der Saison, als Hannover zu Gast im Borussia-Park war: Den Niedersachsen wurde mit 3:0 nicht der Hauch einer Chance gelassen. Wo also steht Mönchengladbach ganz genau, wozu ist das Team fähig? Auch hier dürfte die Partie gegen Leverkusen einen interessanten Gradmesser darstellen.

Der Tipp: Ein Unentschieden im Derby

Die Rahmenbedingungen beider Klubs sind vergleichbar. Zwar geht Leverkusen mit leichten Vorteilen ins Spiel. Dennoch erscheint die Siegquote von 1,65 bei Interwetten (Info) als sehr gering, sollte also nicht zwingend eingeplant werden. Wer dagegen auf das nicht eben unwahrscheinliche Remis zwischen beiden Mannschaften tippt, kann seine Investition sogar vervierfachen. Ebenso ratsam ist es, die Quote von 1,65 bei Bet365 (Webseite) mitzunehmen und vorherzusagen, dass beide Teams mindestens ein Tor schießen werden. Ein Endergebnis im Bereich des 2:2 erscheint zudem als wahrscheinlich – mit sehr geringem Einsatz lohnt sich also auch diese Spekulation zur Quote von 14,0. Mit Überraschungen ist in der Partie jedoch auf beiden Seiten zu rechnen.