Tipps für Wetten auf die Bundesliga
  

Es ist wohl die Personalie des Sommers, die den deutschen Meister Borussia Dortmund am meisten beschäftigt: Shinji Kagawa. Bleibt der kleine Japaner oder verlässt er den BVB doch in Richtung England? Zuletzt verkündete Manager Michael Zorc, dass Kagawa das Vertragsangebot des BVB nicht angenommen habe.

Auch Mats Hummels glaubt nicht mehr an einen Verbleib seines Vereinskollegen. „Shinji ist ein Weltklasse-Spieler, aber ganz ehrlich: Ich rechne nicht mehr damit, dass er bei uns bleiben wird. Sonst hätte er wohl schon längst verlängert“, so der Innenverteidiger gegenüber der „Bild“-Zeitung. Angst ist ihm bei einem Abgang aber nicht. „Trotzdem wird mir nicht angst und bange. Weil wir mit Marco Reus auch wieder unwahrscheinlich an Qualität dazugewinnen werden.“ In der Tat ist Reus durchaus ein adäquater Ersatz, der mit 17 Millionen Euro auch nicht gerade günstig war. Diese Ausgaben könnte man aber nun mit den Einnahmen von Kagawa kompensieren. Ob Reus auch mit seinen Leistungen den Publikumsliebling vergessen machen kann, wird die nächste Saison zeigen. Das Potenzial hat er allemal dazu, er muss es „nur“ auf den Platz bringen.

Derzeit buhlen vor allem Manchester United und der FC Arsenal London um den Mittelfeldspieler, der eigentlich noch bis 2013 an den BVB gebunden ist. Doch will man in Dortmund eine Ablöse kassieren, muss er im Sommer verkauft werden. Sollte der Japaner den Klub verlassen, dürfte das dem BVB um die 15 Millionen Euro einbringen.

Kagawas Entscheidung gegen den BVB dürfte aber nicht unbedingt mit dem Verein, der Bundesliga oder Deutschland zusammenhängen. Der Mittelfeldspieler betonte zuletzt, dass es sein großer Traum sei, ein mal in England spielen zu können. In Japan ist die Premier League die bekannteste Liga, Kagawa würde mit einem Wechsel vom Star zum Superstar werden. Das scheint verlockender, als ein Verbleib in Dortmund zu sein.